Wohin mit Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird?

Wohin mit Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird
Wohin mit Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird

Wenn die Kinder aus dem Kleinkindalter heraus sind und die Familienplanung abgeschlossen ist, wird der größte Inhalt eines Kinderzimmers überflüssig. Denn Kinder entwachsen nicht nur der Kleidung und Betten, sondern auch ihrem Spielzeug: Die Kinderbücher werden nicht mehr gelesen und Hörspiele und die meisten Spielsachen interessieren nicht mehr.

Das Ausmisten ist mehr als nur das tägliche Aufräumen – auch wenn der der Hang zum Sammeln tatsächlich tief im genetischen Code des Menschen steckt. Aber das Fehlen und Sammeln von Spielzeug ist nicht mit existentieller Not verbunden, weshalb es auch keinen Anlass gibt, an dieser Prägung festzuhalten. Das gilt natürlich auch für Kindern, die selbst auch lernen sollten, Sachen auszusortieren, mit denen sie nicht mehr spielen. Nur so können auch sie die Erfahrung machen, dass weniger oftmals mehr ist.

Viele Eltern fragen sich, wohin mit dem Puppenhaus, den Babyrasseln oder der Playstation? Alles ist möglich – wegwerfen, verschenken, verkaufen oder tauschen

Flohmarkt

Ein Flohmarkt hat immer eine Überraschung parat, er kann zum Erfolg, aber auch zur Enttäuschung werden. Das Gute daran allerdings ist, dass häufig gerade das unscheinbarste Teil einen Käufer findet, von man es am wenigsten vermutet hätte. Termine findet man in den Tageszeitungen, aber auch im Internet. Gemeinsam mit einer Freundin oder Nachbarin kann man sich einen Stand und die Standkosten teilen. In vielen Städten und Gemeinden gibt es sogar spezielle Flohmärkte für und von Kinder. Hier können die Kids ihre Sachen selbst anpreisen und sich ein Taschengeld verdienen.

Internet

Recht unkompliziert lassen sich Spielsache auch über das Internet verkaufen. Hier kann man Kleinanzeigen aufgeben, die Sachen in Tauschbörsen anbieten oder private Auktionen durchführen. Bei den Auktionen erreicht man besonders viele potentielle Interessenten. Allerdings: Voraussetzung dafür ist, dass sich die Spielsachen gut verpacken und versenden lassen. Äußerst wichtig ist auch eine aussagekräftige und vor allem ehrliche Beschreibung des Angebots. Optische Mängel oder fehlende Teile und Gebrauchsspuren sollten erwähnt werden. Gute Fotos sagen auch jede Menge über das Spielzeug aus und sollte es nichts extra kosten, kann man auf jeden Fall mehrere Fotos hochladen. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, die Auktion oder die Anzeige bis in die Weihnachtszeit hinein online stehen zu lassen. Das ist genau die Zeit, in der viele auf der Suche nach dem passenden Spielzeug-Geschenk zum kleinen Preis sind.

Secondhand Laden

Wer Spielsachen an einen Secondhand Laden weitergibt, muss zwar auf einen Teil des Verkaufspreises verzichten, aber dafür lässt sich zuhause schnell Platz schaffen. Außerdem kann eine neutrale Meinung hilfreich sein, das Spielzeug mal kritisch zu betrachten. Stellt der erfahrene Secondhand Laden Verkäufer grundsätzlich wenig Aussichten für einen Käufer, dann ist es vielleicht die einfachere Lösung, die Sachen kostenlos wegzugeben.

Spenden

Es ist immer eine gute Sache, ausgedientes Spielzeug zu verschenken. Mögliche Ansprechpartner dafür sind bekannte und befreundete Familien mit Kindern oder Kitas. Oftmals veranstalten sie oder ein Förderverein einen Basar, bei dem Spenden willkommen sind.  In Frage kommen auch Kinderheime, die „Tafel“ Kirchengemeinden, Verbände und andere karitative Einrichtungen. Noch nutzbare Spielsachen einfach in den Müll werfen, ist Verschwendung.

Über Redaktion 122 Artikel
Ich bin Matthias und der Kopf hinter dieser Webseite. Ich bin Familienvater und habe einige Hobbys, wie Ihr auf dieser und zahlreichen weiteren Seiten sehen könnt. Dazu Hier mehr

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*